Warnung vor aktueller Betrugsmasche ID-Austria

ID-Austria-Zertifikate im Visier von Kriminellen

Liebe Niederneukirchnerinnen und Niederneukirchner!

In den kommenden Monaten laufen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Zertifikate der ID-Austria-App ab. Damit Sie die App weiterhin nutzen können, müssen diese rechtzeitig online verlängert werden. Nach der Verlängerung bleibt das Zertifikat wieder fünf Jahre gültig.

Wichtig: Diese Situation wird derzeit von Betrügern gezielt ausgenutzt!

So funktioniert der Betrug:

Kriminelle versuchen, Sie mit täuschend echten Nachrichten zu verunsichern:

  • Sie erhalten eine SMS, die angeblich von ID-Austria stammt
  • Darin werden Sie aufgefordert, Ihre Daten zu aktualisieren – teilweise sogar mit Eingabe von Bankdaten
  • Wenn Sie reagieren, folgt oft ein Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters
  • Dieser behauptet, Ihr Konto müsse überprüft oder ein Problem behoben werden#
  • Sie werden dazu gebracht, eine Fernwartungs-App (z. B. AnyDesk) zu installieren
  • Dadurch erhalten die Täter Zugriff auf Ihr Gerät und können Geld von Ihrem Konto überweisen

In Österreich sind bereits rund 100 Fälle mit einem Schaden von etwa 500.000 Euro bekannt.

Was bedeutet Phishing?

Phishing ist ein Betrugsversuch, bei dem sich Kriminelle als vertrauenswürdige Stelle ausgeben (z. B. Bank oder Behörde), um an Ihre persönlichen Daten zu gelangen.

Erfolgt dies per SMS, spricht man auch von Smishing.

Typische Warnsignale:

Achten Sie besonders auf folgende Hinweise:

  • Dringende Aufforderungen („Sofort handeln!“)
  • Drohungen („Sonst wird Ihr Konto gesperrt!“)
  • Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten
  • Unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Kunde“)
  • Ungewöhnliche Nachrichten, auch wenn der Absender bekannt wirkt

So schützen Sie sich

  • Geben Sie niemals persönliche Daten oder TANs weiter
  • Klicken Sie keine verdächtigen Links an
  • Öffnen Sie Websites lieber direkt selbst
  • Seien Sie bei unbekannten Nachrichten besonders vorsichtig
  • Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Banken oder Behörden fragen Sie niemals nach Passwörtern oder vollständigen Zugangsdaten!

Was tun im Notfall?

Wenn Sie betroffen sind:

  • Ändern Sie sofort Ihre Passwörter
  • Lassen Sie Ihr Bankkonto und Ihre Karten sperren
  • Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen

Zusätzlich können Sie verdächtige Fälle an die Meldestelle für Cybercrime senden: against-cybercrime@bmi.gv.at
(Hinweis: Diese Meldung ersetzt keine Anzeige!)

Bitte bleiben Sie aufmerksam und informieren Sie auch Familie, Freunde und Bekannte über diese Betrugsmasche.

Ihr Bürgermeister,
Ing. Christoph Gallner

Warnung vor aktueller Betrugsmasche_ID-Austria_04-2026 (249 KB) - .PDF

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